Sonntag, 28. Februar 2010

Fotos von Soussusvlei!

Hallo ihr lieben!

So, endlich neue Fotos vom letzten Wochenende! Wir sind mit Auto und Dachzelt nach Soussusvlei gefahren: eine riesige Dünenlandschaft im Nirgendwo.
Die Fotos sind unter: Diashow!

Liebe Grüße

Freitag, 26. Februar 2010

Taxi fahren in Namibia


In Namibia man muss sich erst dran gewöhnen, auf der Straße permanent angehubt zu werden. Die Fahrer machen das nicht, um einen zu grüßen. Sie sind Taxifahrer und gabeln so ihre Fahrgäste auf. Wie man sieht – Taxifahren in Namibia hat nichts mit Taxifahren in Deutschland zu tun. Die Fahrten sind unheimlich billig: 75 Cents. Deßhalb fährt hier auch jeder Taxi. Man kann die Taxiautos anhand der weißen, großen Zahlen an der Seitentür erkennen. Zur Sicherheit. In der Vergangenheit hat es wohl öfters Ärger gegeben mit nicht registrierten Taxis.

Um ein Taxi zu bekommen muss man sich nur an die Straße stellen und sofort hält ein Auto. Man hat das Taxi dann jedoch nicht für sich alleine. Meistens sitzen schon Leute drin, oder es wird während der Fahrt einfach irgendwo angehalten, um noch jemanden mitzunehmen. Je mehr Leute im Auto, desto mehr verdient der Taxifahrer. Mein Rekord waren 5 Leute, ich und ne Torte. Die Gäste, die zuerst eingestiegen sind, werden auch zuerst zu ihren Zielen gefahren. Ich genieße die kostenlosen Stadttouren! Man muss nur genug Zeit mitbringen, denn man weiß nie, wie lange die Fahrt dauern wird…

Dienstag, 23. Februar 2010

Sonnenuntergänge und Keulen auf dem Frühstückstisch

Ich fragt euch bestimmt: Wie geht es Hanna eigentlich in Namibia? Wo wohnt sie? Was macht sie so? Um der Ungewissheit ein Ende zu bereiten, hier ein paar Fotos! Das Internet geht ja im Moment! ;)

Die Leute, mit denen ich hier in der WG zusammen wohne sind klasse. Die Besetzung wechselt ständig. Die letzte Woche waren zwei Schweden da, im Moment wohnen ein Japaner und vier Deutsche, die hier ihren Entwicklungsdienst machen mit mir zusammen. Und natürlich unsere namibianische "housemum", die gute Seele im Haus. Sie nimmt uns regelmäßig zum Weintrauben verkaufen in die entlegensten Ecken Windhoeks mit. Man sollte sich außerdem nicht wundern, wenn mal morgens eine riesige, frisch geschlachteter Keule Wild in der Küche tranchiert wird... Welcome to Namibia!

Hier sitze ich also jeden Morgen und schlürfe meinen Kakao... mit einem herrlichen Blick über die Stadt.
Der riesige Grill reicht locker aus, um 15 Leute satt zu bekommen! Ideal für einen "Bries" ( auf deutsch: Grillen)
Blick über die Hügel von Windhoek


Abends genießt man den Sonnenuntergang auf der Terasse...oder auf dem Dach vom Katatura State Hospital, von wo man auch nen super Blick hat!

Freitag, 19. Februar 2010

Frankfurt Flughafen


Air Namibia-Schalter am Frankfurter Flughafen: es ist halb 5. Natürlich bin ich mal wieder viel zu früh dran. Mindestens 4 Stunden bevor der Flieger abhebt da sein, hab ich mir gedacht. Man weiß ja nie, Schneechaos und so...
"Check in ab 17:15" steht mit grüner Schrift auf den LCD-Bildschirmen über den noch verlassenen Schalter. Ich setze mich auf eine Bank gegenüber. Es tut gut das riesige rosa Monster, meinen Rucksack, mal vom Rücken zu nehmen und durchzuatmen. Mit zackigem Schritt hetzt ein kleiner Chinese mit einem hoch erhobenen Regenschirm an mit vorbei. Ihm folgt eine ganze Schar Chinesen, die Mühe haben hinterher zu kommen. Neben mir hat eine Fußballmannschaft ihren Treffpunkt ausgemacht. Wohin es wohl bei denen geht, frage ich mich. Bestimmt Malle! Da kommt auch schon eine andere Truppe, Typ Malle-Urlauber. Durchschnittsalter 55. Doch der Reiseleiter im roten „Prima-Tours“ Pulli und seine 30 Schäfchen biegen nicht zum Mallorca-Schalter ab, sondern stellen sich beim Air Namibia Schalter an! Die haben sich bestimmt vertan… Diese Hoffnung schwindet jedoch schnell. Ich stelle mich auch an und höre zu, wie eine Frau prahlt, sie sei schon drei Mal in Namibia gewesen und habe eigentlich schon alles gesehen: Windhoek, die riesige rote Sanddüne 45, Löwen, Elefanten und Giraffen im Etosha-Nationalpark und die Viktoria-Fälle. Angeberin, denke ich mir. Werde ich in Namibia nur solchen Leuten begegnen? Überall Pauschaltourismus pur? Bin ich dafür 8000 Kilometer gefahren? Am Businessschalter stellen sich drei Afrikaner und eine Afrikanerin an. Irgendwie beruhigt mich das.

Dann bin ich an der Reihe. Lächelnd nimmt die Hostesse meinen Reisepass hingegen. 10 Kilo Gepäck. Das wird mein Leben für die nächsten zwei Monate sein. „Guten Flug und eine schöne Reise“ wünscht sie mir mit ihrem Colgate-Lächeln. Ich lächel zurück, ungewiss, was mich erwarten wird…

Dienstag, 16. Februar 2010

Lebenszeichen aus Namibia!

Hallo ihr Lieben!

Danke fuer eure lieben Nachrichten!

Ich bin gut in Namibia angekommen. Bei -2 Grad in Frankfurt in den Flieger gestiegen und bei 28 Grad in Windhoek ausgestiegen. Verrueckt! Auf dem Weg in die Stadt haben wir dann gleich einer Gruppe von Pavianen die Strasse ueberqueren sehen. Da sag ich nur: Hallo Afrika!

Das ich erst jetzt ein Lebenszeichen von mir gebe, liegt daran, dass man nicht immer Internet und Telefon hier hat. In meiner WG hat am Freitag bevor ich gekommen bin der Blitz eingeschlagen, die Telefonleitungen sind immernoch tod. (mit D, ne Papa!)
Es ist das Ende der Regenzeit, ab und zu regnet es noch am Nachmittag. Sonntag gab es auch ein paar Tropfen. Die haben leider die Internetleitung lahm gelegt. Sobald sie wieder funktioniert gibt es auch endlich Fotos! Gemacht sind sie schon, hochgeladen werden sie bald!

So, jetzt mache ich mich gleich auf den Weg nach Hause, ich habe wahnsinnigen Hunger!

Liebe Gruesse aus dem warmen Windhoek,
eure Hanna

Samstag, 13. Februar 2010

Bin dann mal weg!








So, bald geht es los! Um halb 9 heute Abend sitze ich im Flieger Richtung Afrika.
Heute morgen bin ich noch ein bißchen im Schnee rumgestapft und hab mich von Regensburg verabschiedet. Zumindest für die nächsten zwei Monate!

Donnerstag, 11. Februar 2010